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Störungen der Stimme

1. Organische Störungen der Stimme
Als organische Stimmstörungen werden Erkrankungen bezeichnet, bei denen es zu organischen Veränderungen des Stimmapparates kommt (z.B. Stimmbandknötchen, Entzündungen oder Stimmbandlähmungen) Der Stimmklang und/ oder die Lautstärke sind dann je nach Ursache und Ausmaß der Störung verändert. ( z. B. Heiserkeit, starke Behauchung, Doppeltönigkeit ...)

2. Funktionelle Störungen der Stimme
Bei einer funktionellen Stimmstörung sind keine organischen Veränderungen, sondern gestörte Tonusverhältnisse im Stimmapparat erkennbar. Es kommt zu Unregelmäßigkeiten im Schwingungs- bzw. Schließungsverhalten der Stimmlippen, die eine Veränderung im Stimmklang ( Heiserkeit) und in der Stimmleistung (Stimme bricht z.T. weg, ermüdet schnell) zur Folge haben. Funktionelle Stimmstörungen kommen häufig bei Berufssprechern ( Lehrern, Erziehern, Sängern etc.) vor. Als Folge von intensivem und falschem Stimmgebrauch, Überbelastung, ungünstiger Körperhaltung, ungünstigen Umweltbedingungen, ungünstiger Stimmmodelle (Eltern, Bezugspersonen mit auffälligen Stimmen) oder psychischer Belastungen können Stimmstörungen entstehen.

3. Psychogene Störungen der Stimme
Eine psychogene Stimmstörung kann sich in ihrem Klangbild einer funktionellen Störung ähneln, aber der auffällige Stimmklang spiegelt sich nicht dementsprechend im ärztlichen Untersuchungsbild wieder. Die Ursache ist psychisch bedingt. Daher steht die Logopädietherapie nicht im Vordergrund, sondern die Psychotherapie.
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