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Störungen des Schluckaktes
    

1. Schluckstörungen bei Erwachsenen:
Schluckstörungen, die als Dysphagien bezeichnet werden, sind Beeinträchtigungen des Schluckens und /oder der oralen Nahrungsaufnahme. Sie entstehen durch strukturelle Veränderungen im Mund und/oder Halsbereich oder durch neurologische Erkrankungen wie z.B. nach Schlaganfall oder bei multipler Sklerose.
Auch Alterungsprozesse, operative Eingriffe oder Unfallfolgen können eine Schluckstörung zur Folge haben. Dabei kommt es in erster Linie zu sensomotorischen Veränderungen, d. h. die Beweglichkeit und/oder die Wahrnehmung (Sensibilität) der Mund - und Schluckmuskulatur ist beeinträchtigt. Folglich ist die Koordination des Schluckvorganges gestört.

Mögliche Probleme können sein:

  • Nahrung kann nur unzureichend zerkleinert werden
  • Mundschluss durch Lähmungen beeinträchtigt
  • Patienten spüren zu wenig, ob der Mund schon leer ist oder ob noch Reste im Mund verblieben sind
  • Schluckablauf durch zu aktive oder zu schlaffe Muskulatur gestört
  • fehlender Abschluss zum Nasenraum (Gaumensegelschwäche)
  • Speichel- oder Nahrungseintritt in die unteren Luftwege durch fehlende Schutzreflexe ( Verschlucken mit Husten, Niesen, Würgen und /oder Erbrechen)
  • gurgelnde Stimme, unter anderem als Hinweis auf stille Aspiration (unbemerktes Verschlucken)

Nichtbehandelte Schluckstörungen können lebensbedrohliche Folgen haben:

  • Mangelernährung
  • Dehydratation (Flüssigkeitsmangel)
  • Erkrankungen der Mundschleimhaut
  • Fieber
  • Bronchitiden
  • Lungenentzündungen

2. Schluckstörungen bei Kindern:

Schluckstörungen sind organisch oder funktionell bedingte Störungen der orofacialen Muskulatur (Mundmuskulatur) und aller am Schluckvorgang beteiligten Strukturen. Dabei wird die Störung der Nahrungsaufnahme (Dysphagie) von der isolierten Form der Störung der orofacialen Muskulatur (Myofunktionelle Störung),die häufig mit Zahn - oder Kieferstellungen verbunden ist, unterschieden. Schluckstörungen können bei Kindern jeder Altersstufe auftreten.

2.1. Organische Schluckstörungen:
Können durch neurologische Erkrankungen mit Beeinträchtigung der Hirnentwicklung auftreten, z.B. nach Unfällen oder bei körperbehinderten Kindern. Dabei kommt es in erster Linie zu senso-motorischen Veränderungen, d. h. die Beweglichkeit und/oder die Wahrnehmung (Sensibilität) der Mund - und Schluckmuskulatur ist beeinträchtigt. Folglich ist die Koordination des Schluckvorganges gestört.

Mögliche Probleme können sein:

  • Nahrung kann nur unzureichend zerkleinert werden
  • Mundschluss durch Lähmungen beeinträchtigt
  • Kinder spüren zu wenig, ob der Mund schon leer ist oder ob noch Reste im Mund verblieben sind
  • Schluckablauf durch zu aktive oder zu schlaffe Muskulatur gestört
  • fehlender Abschluss zum Nasenraum (Gaumensegelschwäche)
  • Speichel- oder Nahrungseintritt in die unteren Luftwege durch fehlende Schutzreflexe (Verschlucken mit Husten, Niesen, Würgen und /oder Erbrechen)
  • gurgelnde Stimme, unter anderem als Hinweis auf stille Aspiration (unbemerktes Verschlucken)


Nichtbehandelte Schluckstörungen können lebensbedrohliche Folgen haben:

  • Mangelernährung
  • Dehydratation (Flüssigkeitsmangel)
  • Erkrankungen der Mundschleimhaut
  • Fieber
  • Bronchitiden
  • Lungenentzündungen


2.2 Funktionelle Schluckstörungen:
Kinder mit einer Myofunktionellen Störung weisen im Wesentlichen eine Fehlfunktion aller beteiligten Muskeln im Mundbereich auf. (Wangen- /Lippen- und Zungenmuskulatur)

Mögliche Symptome:

  • dauerhaft bis häufig fehlender Mundschluss
  • frühkindliches Schluckmuster (Zungenvorstoß beim Schlucken)
  • Vorverlagerung der Zunge während des Schluckens und/oder Sprechens

 

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